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Gemeinsamer Impact

Kg CO2 gebunden 🙌

und nachhaltig ermöglicht durch

Gemeinsam wirken.

Warum und wofür eigentlich? Was machen wir und wie genau?

  • Wofür?
    Für eine enkelfreundliche Zukunft müssen wir die globale Erwärmung auf 1,5°C über dem vorindustriellen Niveau begrenzen – jedes zehntel Grad weniger Erwärmung spielt eine Rolle. Die nächsten 5 Jahre sind entscheidend und erfordern eine drastische Vermeidung, sowie Minderung von Emissionen.
  • Was?
    Rund 28% des jährlichen CO₂-Ausstoßes werden aktuell von Böden und Vegetation gespeichert. Bäume sind unsere Lebensader, und wir sind daher auf Aufforstung und Erhalt von Wald angewiesen. Grundsätzlich gilt: die Zeit ist knapp und Biomasse rund um den Äquator wächst schneller als in gemäßigten Breiten.
  • Wie?
    Emissionsminderungen müssen immer im Einklang mit Menschen, Flora und Fauna vor Ort sein – Ökologie und Ökonomie gehen Hand in Hand. Die nachhaltige Förderung von Gemeinschaften steht daher an erster Stelle. Dabei sollen Klimaschutzprojekte, wie gemeinschaftliche Aufforstungsmaßnahmen, nicht für, sondern durch lokale Bevölkerungen entwickelt und realisiert werden. Nur so schaffen wir Permanenz.

Wirken in Timor Leste.

Um unsere Ziele zu erreichen, arbeiten wir unter anderem mit der Fundação Carbon Offset Timor (FCOTI) zusammen, einer lokalen Klimaschutz-NGO in Timor-Leste. Mit dem Halo Verde Community Projekt hat FCOTI die internationale Zertifizierung der PlanVivo Foundation erhalten. Das Projekt baut dauerhafte Partnerschaften mit timoresischen Landwirt:innen auf, um mit ihnen gemeinsam nachhaltige landwirtschaftliche Verfahren zu erarbeiten, Agroforstwirtschaft zu realisieren und degradiertes Land wiederherzustellen.

Aktuell sind mehr als 1.000 einzelne kleine Landwirt:innen und mehr als 150 Haushalte einbezogen. Im Rahmen des Projekts wurden über 250.000 Bäume gepflanzt, von denen mehr als 150.000 dem freiwilligen Carbon Offset Markt zugeführt werden. Auf dieser Basis hat das Projekt bis Mitte 2021 fast 20.000 zertifizierte Carbon Credits erhalten, das heißt, es können zuverlässig 20.000 Tonnen CO₂ gebunden werden. Davon wurden bis zu diesem Zeitpunkt, 200 Tonnen auf dem internationalen Markt verkauft.

Fotos FCOTI

Mehr als Klimaschutz.

Das Projekt der Halo Verde Community ist mehr als Klimaschutz. Das Programm fördert die Bildung in Umweltfragen für derzeit etwa 90 Grund- und Sekundarschüler:innen. Es wurden bisher 13 Universitätsstipendien bereitgestellt, darunter 7 Frauen und 6 Männer. Zusätzlich wurde ein Programm für Mikrokredite an Frauen aufgesetzt: die Darlehen werden zinslos zurückgezahlt und in einem rotierenden Finanzierungsmechanismus an andere Frauen weitergegeben.

Insgesamt werden folgende Beiträge zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) realisiert:

Keine Armut wird durch Einkommensschaffung und Diversifizierung der Lebensgrundlagen in den Gemeinden ermöglicht.
Kein Hunger wird durch die Einführung von Agroforstsystemen (Konsum und Einkommen) und Förderung von Aktivitäten zur Verbesserung der organischen Bodenfruchtbarkeit ermöglicht.
Hochwertige Ausbildungsmöglichkeiten werden für die lokalen Gemeindemitglieder zu folgenden Themen geschaffen: Umgang mit natürlichen Ressourcen, Erhaltung der Biodiversität, Waldinventur und CO2-Monitoring. Mit höheren Einkommen werden Eltern außerdem in die Lage versetzt, die Ausbildung ihrer Kinder besser zu finanzieren.
Gleichstellung der Geschlechter wird durch die Förderung der Beteiligung und Rolle von Frauen im Projekt erreicht und durch die Unterstützung der Entwicklung des Lebensunterhalts von Teilnehmerinnen durch das Programm „Ländliche Frauen-Mikrozuschüsse“.
Klimaschutz wird durch die Reduzierung der Entwaldung und der damit verbundenen Emissionen erreicht, sowie durch die Erhöhung des Kohlenstoffbestands durch Wiederaufforstung. Die Projektaktivitäten werden auch die Auswirkungen von Dürren und sintflutartigen Regenfällen reduzieren.
Leben auf dem Land wird durch die Umkehrung von Bodenerosion und -degradierung, sowie die Reduzierung von Entwaldung und Biodiversitätsverlusten gefördert.

Häufige Fragen.

Was müssen unsere Projekte erfüllen?

Unsere Klimaschutzprojekte müssen zusätzlich, zeitnah und langlebig sein. Das heißt,

  • das Projekt hätte nicht sowieso, d.h. ohne Unterstützung, stattgefunden,
  • die Maßnahmen werden nicht in der fernen Zukunft oder Vergangenheit realisiert,
  • die CO₂-Bindungen werden über einen langen Zeitraum aufrechterhalten.
Zusätzlich unterstützen wir vornehmlich Aufforstungs- und Waldschutzprojekte, um auch wirklich aktiv Emissionen durch Biomasse zu binden. Zur Sicherstellung der Qualität von Projekten, sind wir im engen Austausch mit Projektverantwortlichen und nutzen den Plan Vivo Standard.

Was kostet es TapTree eine Tonne CO₂ zu binden?

Wir sind der Auffassung das Projekte fairstainable, das heißt, fair und nachhaltig, sein müssen. Der Preis pro Tonne CO₂ orientiert sich grundsätzlich stark am Typ eines Projekts und ist von dessen Standort abhängig – es ist teurer 1m2 deutsches Moor zu renaturieren als 1m2 brasilianischen Regenwald zu schützen. Grundsätzlich lässt sich jedoch auch feststellen, dass Carbon Credits, die weniger als 15 USD für eine Tonne CO₂ kosten, einen geringen realen Impact erzielen. Daher muss bei Projekten stets sichergestellt sein, dass ein Credit auch wirklich den gewünschten Nutzen erzielt: sozial, ökonomisch und ökologisch.

Wir kaufen grundsätzlich mehrere Carbon Credits im Batch, um die Verwaltungskosten unserer Projektpartner:innen möglichst niedrig zu halten. In unserer letzten Bestellung, haben wir 60 Carbon Credits für insgesamt 1200 USD gekauft und damit 20 USD je Tonne CO₂ gezahlt.

Welcher Betrag kommt bei den Landwirt:innen an?

Von dem Kaufpreis je Tonne gehen mindestens 60% als Ökosystemleistungen direkt an die Landwirt:innen – das ist im Plan Vivo Standard festgelegt. Die restlichen 40% sind allerdings nicht reine Verwaltungskosten, stattdessen werden im Projekt Halo Verde dadurch unter anderem folgende Maßnahmen ermöglicht:

  • Stipendien und Weiterbildungsprogramme
  • Bereitstellung von Mikrokrediten für Frauen zur Gründung von Unternehmen
  • Einführung von Agroforstsystemen für den Anbau von Nahrungsmitteln auf kargen Böden
  • Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der organischen Bodenfruchtbarkeit

Wie funktioniert die CO₂-Berechnung?

Im Halo Verde Projekt erfolgt die Berechnung des in der Biomasse gespeicherten Kohlenstoffbestands (also die Menge des gebundenen CO₂), nach der durch Plan Vivo genehmigten SHAMBA-Methode. Vereinfacht ausgedrückt, werden hierbei Pflanzjahre, Alter und Arten der Bäume, Hektargröße und weitere Parametern gemessen. Ebenfalls wird ein Risikopuffer, für unvorhergesehene Ergeignisse, von 15% von der bestimmten CO₂-Mengen abgezogen. Die detaillierte Berechnung ist im Projektantrag einzusehen.

Wie stellt TapTree die Permanenz aller Maßnahmen sicher?

FCOTI hat mit den Landwirt:innen eine Vereinbarung mit einer Laufzeit von 30 Jahren geschlossen. Darüber hinaus helfen Agroforstsysteme und daraus resultierende ökonomische Anreize die Permanenz sicherzustellen. Durch die Aufforstungsmaßnahmen ist die Zahl der in der Region gemeldeten Waldbrände von 59 im Jahr 2010 auf etwa 7 im Jahr 2018 zurückgegangen.

Plant ihr auch andere Projekte zu unterstützen?

Absolut. Wir wollen unser Klimainvestment grundsätzlich streuen, müssen aber darauf achten, unsere Klimaschutzpartner:innen, nicht durch zu kleine Investments zu belasten. Vorschläge durch unsere Partner:innen aus Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie sind jedoch jederzeit herzlich willkommen und durchlaufen dann eine Prüfung durch uns.

Bargeldlos fürs Klima.

hey@taptree.org
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